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/ 04.06.2013
Oliver Lembcke

Der Kongreß und Israel. Amerikanische Auslandshilfe im legislativen Entscheidungsprozeß

Berlin: Logos Verlag 1997; 121 S.; 79,- DM; ISBN 3-931216-93-4
Die USA sind seit langem ein wesentlicher Garant für die Sicherheit Israels. Neben strategischen Erwägungen gründet die Israelpolitik der USA zu einem nicht geringen Teil auf der starken Lobby, die die Israelis in der amerikanischen Öffentlichkeit und insbesondere im amerikanischen Kongreß haben. Die Strukturen dieser Unterstützung sind Gegenstand des Buches. Der Autor stellt dar, wie die Willensbildungsprozesse in den USA von der israelischen Lobby beeinflußt werden; er untersucht aber auch, welche Willensbildungsprozesse innerhalb des Kongresses ablaufen. Dabei wird die zentrale Stellung deutlich, die der Kongreß bei der Formulierung und Ausprägung der amerikanischen Auslandshilfe an Israel hat. Lembcke stellt fest, "daß durch ihn die proisraelische Politik institutionalisiert worden ist" (105).
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 2.644.222.632.222.21 Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Oliver Lembcke: Der Kongreß und Israel. Berlin: 1997, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/5386-der-kongress-und-israel_7059, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 7059 Rezension drucken
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