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/ 21.06.2013
Anita Prettenthaler-Ziegerhofer

Europäische Integrationsgeschichte. Unter besonderer Berücksichtigung der österreichischen Integration

Innsbruck/Wien/Bozen: Studien Verlag 2007; 238 S.; 2., überarb. und erg. Neuaufl.; 19,90 €; ISBN 978-3-7065-4491-7
Die Motivation für die Überarbeitung und Aktualisierung des Lehrbuches, das in erster Auflage bereits 2004 publiziert wurde (siehe ZPol-Nr. 24961), liegt zum einen in der Weiterentwicklung des Integrationsprozesses begründet, wie etwa die Erweiterung der Union oder die Ablehnung des Verfassungsvertrages, deren Stationen die Autorin in dieser Neuauflage darstellt. Zum anderen wollte sie „Irrtümer“ (9), die sich bei der Herausgabe der Erstauflage eingeschlichen haben, korrigieren. Bestehende Kapitel wurden inhaltlich erweitert und völlig neue Kapitel aufgenommen (zur Erweiterung nach 1989 und zum Gendergemeinschaftsrecht). Die Geschichte der Integration wird – wie auch in der 1. Auflage – chronologisch dargestellt, vom 14. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Der Integration Österreichs in die Union ist ein eigenes Kapitel gewidmet wie auch den EU-Institutionen. Den Integrationsprozess nach 1945 sieht Prettenthaler-Ziegerhofer im Zusammenhang mit der Gründung wichtiger europäischer Institutionen (OEEC, Europarat, OSZE), auf deren historische Entwicklung sie ebenfalls eingeht.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 3.13.32.4 Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Anita Prettenthaler-Ziegerhofer: Europäische Integrationsgeschichte. Innsbruck/Wien/Bozen: 2007, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/28684-europaeische-integrationsgeschichte_33824, veröffentlicht am 01.04.2008. Buch-Nr.: 33824 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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