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/ 20.06.2013
Christophe Solioz

Turning Points in Post-War Bosnia. Ownership Process and European Integration

Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2005 (Demokratie, Sicherheit, Frieden 179); 171 S.; brosch., 34,- €; ISBN 978-3-8329-1666-4
Solioz reflektiert die Entwicklung Bosnien und Herzegowinas in der Dekade nach dem Abkommen von Dayton (Dezember 1995). Er betrachtet die Rolle der verschiedenen externen Akteure – zum Beispiel das vom Daytoner Abkommen geschaffene Büro des Hohen Repräsentanten, die EU, die NATO oder die OSZE – im dreifachen Transitionsprozess des Landes: vom Krieg zum Frieden, von der sozialistischen Planwirtschaft zur Marktwirtschaft und schließlich von der internationalen Abhängigkeit zur souveränen Staatlichkeit. Dabei bezieht er auch die Bedeutung und Verantwortung der lokalen bosnischen Akteure für die Bewältigung der Herausforderungen ein. Sowohl die Mängel der internationalen Maßnahmen als auch die Schwächen auf bosnischer Seite werden analysiert. Der Transitionsprozess werde entscheidend von der internationalen Integration Bosniens beeinflusst. Detailliert behandelt Solioz den Beitritt zum Europarat und die gegenwärtige und zukünftige Beziehung zur EU. Er betont, dass die Stärkung von "ownership" zentral für den Erfolg der durch die Integration angeregten Reformmaßnahmen ist.
Charlotte Booth (CBO)
Studentin, Institut für Politikwissenschaft, Universität Jena.
Rubrizierung: 2.612.24.413.6 Empfohlene Zitierweise: Charlotte Booth, Rezension zu: Christophe Solioz: Turning Points in Post-War Bosnia. Baden-Baden: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/25471-turning-points-in-post-war-bosnia_29543, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 29543 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
CC-BY-NC-SA