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/ 20.06.2013
Jürgen Groß

Demokratische Streitkräfte

Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2005 (Demokratie, Sicherheit, Frieden 175); 157 S.; brosch., 29,- €; ISBN 3-8329-1390-4
Es handelt sich überwiegend um schon publizierte Aufsätze und Stellungnahmen des Forschungsprojekts „Demokratie und Streitkräfte“ beziehungsweise der Kommission „Europäische Sicherheit und Zukunft der Bundeswehr“ am ISFH Hamburg, zu deren Mitgliedern der Autor gehört. Der Mehrwert des Bandes ergibt sich insbesondere daraus, dass das Spannungsverhältnis von Bundeswehr und Demokratie, das so unterschiedliche Bereiche wie Wehrpflicht, Parlamentsbeteiligung bei Auslandseinsätzen und „Innere Führung“ umfasst, in der aktuellen politikwissenschaftlichen Analyse eher selten systematisch abgehandelt wird. Die einzelnen Beiträge werden durch folgende Hauptthese verbunden: „Die Demokratisierung der Streitkräfte ist die vernachlässigte Dimension des gegenwärtigen militärischen Transformationsprozesses; demokratische Streitkräfte sind eine fehlende politische Vision“ (11).
Robert Chr. van Ooyen (RVO)
Dr., ORR, Hochschullehrer für Staats- und Gesellschaftswissenschaften, Fachhochschule des Bundes Lübeck; Lehrbeauftragter am OSI der FU Berlin sowie am Masterstudiengang "Politik und Verfassung" der TU Dresden.
Rubrizierung: 2.3244.1 Empfohlene Zitierweise: Robert Chr. van Ooyen, Rezension zu: Jürgen Groß: Demokratische Streitkräfte Baden-Baden: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/24621-demokratische-streitkraefte_28439, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 28439 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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