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/ 20.06.2013
Henrike Wolf

Partizipation und Lokale Agenda. Ein interkommunaler Vergleich aus organisationssoziologischer Perspektive

Marburg: Tectum Verlag 2005; 271 S.; 24,90 €; ISBN 3-8288-8811-9
Diss. Aachen; Gutachter: K. Hammerich, P. Hill. – Zu den wesentlichen Elementen der Umsetzung der Lokalen Agenda 21 (LA 21) gehört die konsensorientierte Partizipation der Bevölkerung und aller relevanten Interessengruppen einer Kommune. Unter diesem besonderen Blickwinkel der Partizipation fragt die Autorin nach den Faktoren, die den Erfolg von LA 21-Prozessen bestimmen und stellt die These auf, dass die Gestaltung des Beteiligungsprozesses einen entscheidenden Einfluss auf den Erfolg der Lokalen Agenda 21 ausübt. Nach einem Überblick über Ansätze der Partizipations- und Organisationsforschung sowie über Beteiligungsformen in der Kommune führt sie eine vergleichende Evaluation der Umsetzung der LA 21 entlang der vier Dimensionen „Struktur“, „Vorgänge“, „Partizipation“ und „Resultate“ in drei Städten durch. Bei den Fallbeispielen, die jeweils für ein bestimmtes Organisationsmodell stehen, handelt es sich um Augsburg (Initiationsmodell), Münster (Verwaltungsmodell) und Leipzig (Kooperationsmodell). Die Ergebnisse dieser primär soziologisch ausgerichteten Arbeit weisen Leipzig den ersten Rang zu und bestätigen die forschungsleitende These.
Anke Rösener (AR)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.3252.342.331 Empfohlene Zitierweise: Anke Rösener, Rezension zu: Henrike Wolf: Partizipation und Lokale Agenda. Marburg: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/23949-partizipation-und-lokale-agenda_27537, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 27537 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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