/ 31.05.2013
Hans-Joachim Stadermann
Arbeitslosigkeit im Wohlfahrtsstaat. Eine Bestimmung ihres Ausmaßes und ihrer Ursachen illustriert mit Daten aus dem deutschen Arbeitsmarkt
Tübingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1995; 175 S.; brosch., 39,- DM; ISBN 3-16-146453-2In seiner wirtschaftswissenschaftlichen (jedoch nicht mathematisierenden) Abhandlung möchte der Autor zeigen, daß entgegen der landläufigen Vorstellung die Erreichung des Vollbeschäftigunszieles mit sozialen Kosten verbunden wäre, die die Kosten der Arbeitslosigkeit vermutlich übersteigen und damit die Wohlfahrt insgesamt vermindern würden. Die traditionellen Rezepte der Arbeitsmarktpolitik führten infolge ihrer zu hohen Kosten zu einem Verlust an internationaler Konkurrenzfähigkeit, der weitere Arbeitsplätze freisetze. Ein sozial "aushaltbarer" Sockel der Arbeitslosigkeit sei daher aus Effizienzgründen gleichermaßen sinnvoll und unumgänglich.
Frank Decker (FD)
Prof. Dr., Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie, Universität Bonn.
Rubrizierung: 2.342
Empfohlene Zitierweise: Frank Decker, Rezension zu: Hans-Joachim Stadermann: Arbeitslosigkeit im Wohlfahrtsstaat. Tübingen: 1995, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/650-arbeitslosigkeit-im-wohlfahrtsstaat_457, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 457
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Prof. Dr., Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie, Universität Bonn.
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