/ 04.06.2013
Lars Münch
Die gemeinsame Aktion als Mittel der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik
Berlin: Duncker & Humblot 1997 (Schriften zum Europäischen Recht 45); 239 S.; 92,- DM; ISBN 3-428-09205-8Rechtswiss. Diss. Potsdam; Erstgutachter: E. Klein. - Der Verfasser untersucht den rechtlichen Gehalt der Bestimmungen des Maastrichter Vertrages über die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP). Im Mittelpunkt der Analyse steht dabei das neue Instrument der gemeinsamen Aktion und die Frage, inwiefern diese "wirklich etwas Neues ist und insbesondere was sie zu leisten vermag" (22). Hierzu wird zunächst sehr detailliert die Struktur der GASP nachgezeichnet, wobei die beteiligten Institutionen und Gremien und ihr Verhältnis zueinander ebenso dargestellt werden wie das Spektrum der Tätigkeiten und Verfahren im Rahmen der GASP. Auf dieser Grundlage beschreibt und erläutert Münch dann im folgenden Teil Inhalt, Verfahren, Durchführungsbestimmungen und die Finanzierung der gemeinsamen Aktion, bevor die Kohärenzproblematik sowie weitere spezifische Rechtsfragen abgehandelt werden. Die Studie schließt mit einigen Überlegungen zur Weiterentwicklung des Instruments der gemeinsamen Aktion. Die Arbeit berücksichtigt sämtliche von der EU beschlossenen gemeinsamen Aktionen vom Inkrafttreten des Vertrages über die Europäische Union im November 1993 bis Juli 1997.
Axel Lüdeke (AL)
Dr., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 3.6
Empfohlene Zitierweise: Axel Lüdeke, Rezension zu: Lars Münch: Die gemeinsame Aktion als Mittel der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik Berlin: 1997, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/5197-die-gemeinsame-aktion-als-mittel-der-gemeinsamen-aussen--und-sicherheitspolitik_6823, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 6823
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Dr., Politikwissenschaftler.
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