/ 03.06.2013
Albert Engel
Die rechtliche Aufarbeitung der Stasi-Unterlagen auf der Grundlage des StUG
Berlin: Duncker & Humblot 1995 (Schriften zum Öffentlichen Recht 682); 384 S.; 148,- DM; ISBN 3-428-08388-1Rechtswiss. Diss. Köln. - Der Autor dieser überwiegend juristischen Studie kommt bei aller Kritik an Details des Stasi-Unterlagen-Gesetzes (StUG) zu dem Ergebnis, daß hier "ein beschwerlicher Weg gewählt worden ist, um zu verhindern, daß - wie nach 1945 - Probleme durch Verdrängung gelöst werden" (373).
Inhaltsübersicht: I. Der Untersuchungsgegenstand; seine historischen und politischen Wurzeln; II. Der Staatssicherheitsdienst der ehem. Deutschen Demokratischen Republik (DDR); III. Der Inhalt des StUG; IV. Eine frühe Kritik; V. Der Umgang des StUG mit den Unterlagen nach dem dritten Abschnitt des Gesetzes; VI. Das Spannungsverhältnis von Tätern und Opfern; VII. Schlußbetrachtung.
Christoph Emminghaus (cem)
Dr., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 2.313 | 2.33
Empfohlene Zitierweise: Christoph Emminghaus, Rezension zu: Albert Engel: Die rechtliche Aufarbeitung der Stasi-Unterlagen auf der Grundlage des StUG Berlin: 1995, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/673-die-rechtliche-aufarbeitung-der-stasi-unterlagen-auf-der-grundlage-des-stug_479, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 479
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Dr., Politikwissenschaftler.
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