/ 21.06.2013
Axel Volkery
Föderalismus und Naturschutz. Anatomie eines Spannungsfeldes. Mit einem Geleitwort von Martin Jänicke und Udo E. Simonis
Wiesbaden: Deutscher Universitäts-Verlag 2007 (Sozialwissenschaft); XV, 307 S.; brosch., 39,90 €; ISBN 978-3-8350-6056-2Politik- und sozialwiss. Diss. FU Berlin; Gutachter: M. Jänicke, U. Simonis. – Volkery untersucht die Neufassung des Bundesnaturschutzgesetzes im Jahre 2002. Dabei geht es ihm um die Strategie und die Rahmenbedingungen der rot-grünen Bundesregierung bei dieser Reform sowie deren problematische Umsetzung in den Ländern. Er formuliert zunächst sieben Fragen zum Verhältnis von Naturschutz und Föderalismus sowie zur „Tauglichkeit“ (10) der Strategie der rot-grünen Bundesregierung. Anschließend stellt er sein eigentliches Analyseinstrument vor: „das kapazitätsbasierte Modell der Umweltpolitikanalyse“ (9). Die rechtliche Umsetzung des Bundesnaturschutzrechts in den Bundesländern falle defizitär aus, es bestehe kein Parteienkonsens über grundlegende Ziele des Naturschutzes, was sich dann im Bund-Länder-Konflikt (bei unterschiedlichen Mehrheiten) konkret niederschlage, lautet Volkerys Ergebnis. Für eine „breite problemgerechte Modernisierung des Naturschutzrechtes von Bund und Ländern“ (251) seien wesentliche Erfolgsbedingungen noch nicht ausreichend entwickelt.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.325 | 2.341
Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Axel Volkery: Föderalismus und Naturschutz. Wiesbaden: 2007, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/27678-foederalismus-und-naturschutz_32504, veröffentlicht am 07.03.2008.
Buch-Nr.: 32504
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Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
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