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/ 03.06.2013
Herbert Brücker

Privatisierung in Ostdeutschland. Eine institutionenökonomische Analyse

Frankfurt a. M./New York: Campus Verlag 1995 (Wirtschaftswissenschaft 32); 419 S.; 98,- DM; ISBN 3-593-35330-X
Davon ausgehend, daß nur die Verbindung von Marktwirtschaft und Privateigentum ein effizientes Wirtschaftssystem gewährleisten kann, analysiert Brücker den Privatisierungs- und Sanierungsprozeß in Ostdeutschland. Hierbei ermittelt er die Verteilungswirkungen verschiedener Privatisierungsstrategien und vergleicht auf Grundlage eines spieltheoretischen Ansatzes staatliche und private Sanierung. Seine theoretischen Überlegungen und empirischen Untersuchungen führen ihn zu dem Ergebnis, "daß die Konstruktion der Treuhand-Privatisierung im wesentlichen die angemessenste Form war, die den Aufbau eines leistungsstarken Privatsektors in den neuen Bundesländern gewährleistet hat" (21).
Christoph Emminghaus (cem)
Dr., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 2.3422.324 Empfohlene Zitierweise: Christoph Emminghaus, Rezension zu: Herbert Brücker: Privatisierung in Ostdeutschland. Frankfurt a. M./New York: 1995, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/963-privatisierung-in-ostdeutschland_893, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 893 Rezension drucken
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